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War das bisher Ihre Einstellung beim Thema "Standespolitik?"

Liste 2: Spitalsärzte:innen Tirol
Eine  starke Interessenvertretung für angestellte Ärztinnen und Ärzte in ganz Tirol

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Gerechte und konkurrenzfähige Löhne

  • für alle Generationen Perspektiven für die Zukunft

  • auch standortadaptiert

  • Unterstützung bei Poolgeldangelegenheiten

Faire Arbeits-

bedingungen

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  • Wertschätzender Umgang mit Angestellten

  • Fünf-Tage-Woche (40h) Mo – Fr (=Normalarbeitszeit)

  • Darüber hinaus (nach Normalarbeitszeit und am Wochenende) nur Journaldienste und Überstunden-Zuschläge

  • Keine Schichtarbeit, kein reguläres Durcharbeiten

  • keine weitere Ausdünnung der Personaldecke

  • Optimierungen an den jeweiligen Standorten

Strukturierte Ausbil-dungsbedingungen

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  • Qualitativ hochwertige Ausbildung hauptsächlich in der Kernarbeitszeit, nicht nur in Diensten oder am Wochenende

  • Effiziente Ausbildungsschlüssel (kontrolliertes Verhältnis Fach- zu Ausbildungsärzten

Bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie

  • Kinder und zu pflegende Angehörige und dafür notwendige Auszeiten sind kein Diskriminierungsgrund – weder für Frauen noch für Männer

  • Leitungspositionen in Teilzeitbeschäftigung

  • Qualitativ hochwertige und ganzjährige verfügbare Kinderbetreuung

  • Förderung des Wiedereinstiegs z.B. durch Tagesmütter/Krippenplätze

  • Anspruch auf geringfügige Beschäftigung in Elternkarenz zum Verbleib im Beruf

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KA-AZG / Interessen-vertretung

  • Durchsetzung regelmäßig demokratisch legitimierter KA-AZG-(bzw. Interessen)Vertreter an allen Organisationseinheiten, Abteilungen und Spitälern

  • Zur Unterstützung bzw. des Betriebsrates

  • für ALLE Arbeitszeitangelegenheiten des ärztlichen Personals

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Durchsetzungskontrolle unser aller Interessen

damit dem Interessenskonflikt

  • von Träger (Land ->Tirol-Kliniken/Gemeinden)

  • Aufsicht (Land -> Amt der Tiroler Landesregierung) und

  • Gesetzgeber (Land) in einer juristischen Person

  • ein Gegenpol gesetzt wird

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Das möchten wir ändern!
Was wir erreichen wollen:

 

Wir glauben, dass jede und jeder dazu beitragen kann,
unsere Zukunft mitzugestalten und unsere Arbeitswelt zu verändern.

Meine Themen

Die Frage der Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat sich bis vor kurzem oft nur Frauen gestellt. Erst langsam findet ein Umdenken statt und Väter nehmen das Angebot einer Elternzeit in Anspruch. Allerdings kommt es durch die Fehlzeiten des Mutterschutzes, der Elternkarenz und Teilzeitarbeit bei Müttern und Vätern häufig zu einem Karriere-knick oder zumindest zu erlebten Benachteiligungen und zu relevanten Gehaltseinbußen. 

Zusätzlich passt die Organisation der Kinderbe-treuung oder die Pflege von Angehörigen häufig schlecht in unseren Berufsalltag. Dies führt zu einer Spirale nach unten: die betroffenen Eltern bleiben in den Karrieremodellen unten, während mehrheitlich vollzeittätige Männer in Leitungspositionen aufstei-gen. Die noch immer wenigen Frauen in Führungs-positionen haben sich zudem meist gegen eigene Kinder entschieden.

Das muss aber aus unserer Sicht nicht so sein.

Eine Leitungsposition innerhalb einer Organisa-tionseinheit darf NICHT eine 100%ige Berufstätig-keit voraussetzen. Es bedeutet NICHT ständige Anwesenheit und Basisarbeit der leitenden Ange-stellten. Führung und Leitung beinhalten neben den vielen medizinischen Entscheidungen, Manage-menttätigkeit bezüglich Personal, innerbetrieblicher Strukturen, Prozessen und Qualität sowie eine Vision, die Organisationseinheit in eine gewisse Richtung zu führen, die auch in Teilzeitarbeit möglich sind.

Wir setzen uns ein für: Leitungspositionen in Teilzeit-tätigkeit, Ausbau der Kinderbetreuung (auch auf individueller Basis, z. B. Tageseltern), korrekte Bezahlung und Abrechnung von Teilzeit in Bezug auf Überstunden, Zeitausgleich-Stunden und Urlaub gegenüber Vollzeitangestellten, familienfreundliche Arbeitszeitmodelle und vor allem gegen Diskrimi-nierung von Eltern und pflegenden Ärztinnen und Ärzten.

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Meine Themen

Die Spitalsärzte:innen Tirol haben sich formiert, um bessere Arbeitsbedingungen in den Spitälern für die Ärzteschaft durchzusetzen.

Natürlich sind für die Notfallversorgung und andere unaufschiebbare Einsätze verlängerte Dienste und Rufbereitschaftsdienste unabdingbar. Allerdings kann eine weitere Arbeitsverdichtung nicht hinge-nommen werden. Nacht- und Wochenenddienste erfordern geregelte Arbeitszeiten in einer fixen 5 Tage-Woche, damit die exzellente Krankenversor-gung in Tirol aufrechterhalten werden kann. Eine Ausweitung der Elektivmedizin auf Tagesrandstun-den und Wochenenden oder ein regelhaftes Durch-arbeiten im Dienst ist auch gesetzlich nicht abgedeckt.

Wir stehen für gute Ausbildungsqualität,  For-schungsfreiräume und Lehrbedingungen innerhalb dieser Rahmenbedingungen.

Wir stellen das Rückgrat der von der Bevölkerung hochgeschätzten ärztlichen Versorgung in den Spitälern Tirols dar. Mit einer Wahl der Spitalsärzte:innen Tirol können wir das auch in der Interessenvertretung abbilden und für Euch, uns alle sprechen.

Meine Themen

Als Spitalärzte:innen tragen wir einen wesentlichen Teil zur Gesundheitsversorgung der Tiroler Bevölkerung dar. Unsere Arbeit geht mit einer erheblichen Verantwortung und aufgrund der Arbeitszeiten auch mit deutlichen Einschränkungen im Privatleben und der Freizeit einher.

Im Rahmen unserer Tätigkeit leisten wir häufig Überstunden oder arbeiten in 24h Diensten, darunter auch regelmäßig an Wochenenden. Zum Teil werden diese Dienste als Rufbereitschaften honoriert obwohl insbesondere die Nächte arbeitsintensiv sind und in bestimmten Diensträdern (z.B. Ambulanz- bzw. Notaufnahmedienste) regelrecht durchgearbeitet wird. In manchen Häusern werden in weiterer Folge für das „Fehlen“ am nächsten Tag noch zusätzlich Minusstunden verrechnet.

Es ist daher schon lange kein Geheimnis mehr, dass die Verdienste an Krankenhäusern in Tirol z.T. deutlich hinter anderen Bundesländern zurückgefallen sind. Die Entlohnung entspricht nicht der geleisteten Arbeit und der Verantwortung die wir bereits als Turnusärzt:innen tragen. Dadurch verliert der Standort Tirol wesentlich an Attraktivität, insbesondere für Jungärzt:innen.

Zur Stärkung des Standortes wollen wir die notwendigen Bedingungen schaffen, die insbesondere jungen Mediziner:innen Perspektiven und eine Zukunft in Tirol ermöglichen; deswegen setzen wir uns u.a. für eine angemessene Entgeltregelung ein.

Dazu gehört aber auch, dass in Bereitschaftsdiensten nicht regelmäßig durchgearbeitet wird. Dienstmannschaften sollen daher personell entsprechend aufgestellt sein, um ein Durcharbeiten in Bereitschaftsdiensten zu verhindern. Sollte dies nicht möglich sein, müssen entsprechende, faire Entlohnungsmodelle geschaffen.

Wir setzen uns daher für faire Arbeitszeiten und -bedingungen sowie für eine gerechte und konkurrenzfähige Entlohnung unserer verantwortungsvollen und essentiellen Arbeit ein.

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